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Mykorrhiza

Warum Mykorrhiza-Myzel anstatt Mykorrhiza-Pilzsporen?

Die im Handel erhältliche Zubereitung von Mykorrhiza-Bodenhilfsstoffen enthält in der Regel Pilzsporen aus der Familie der Stäublingsarten (Lycoperdaceac), welche von den Pilzen in großen Mengen produziert wird. Häufig sind das Pilze, die aus wärmeren Gebieten kommen, wie z. B. Pisolithus tinctorius aus Kalifornien.

Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass sich aus diesen Sporen ein Myzelium entwickeln kann,  jedoch nur wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Zu denen gehören hohe Temperaturen um die 30°C und 100% Luftfeuchtigkeit – natürlich haben wir in heißen Sommertagen die optimalen Temperaturen, aber die Sonne lässt die Feuchtigkeit aus dem Boden verdunsten. Solche optimalen Bedingungen zur Sporenkeimung befinden sich meisten in natürlichen Wäldern, wo sich trotz hoher Temperaturen viel Feuchtigkeit im schattigen Unterholz befindet. Genau dort finden wir am häufigsten für uns interessante wildwachsende Pflanzen. Aus Wurzeln dieser Pflanzen isolieren wir bereits entwickelte lebende Bodenpilzmyzel, die nach der Reinigung unter Laborbedingungen vermehrt werden und für den Verkauf vorbereitet werden.

Die von uns angebotenen Mykorrhiza-Präparate enthalten anstatt der Pilzsporen, lebendes Mykorrhiza-Myzel. Damit stellen wir sicher, dass beim Einsatz unseres Mykorrhiza-Präparats sehr schnell das Pilzmyzel mit den Wurzeln der Pflanze eine Symbiose eingeht, weil das wachsende Myzel verzweifelt nach einem Wirtspartner sucht, der durch Photosynthese die lebenswichtige Produkte, wie Zucker und Pflanzenfett produziert und einen Teil davon für den Pilz zur Verfügung stellt.

Aus systematischen Beobachtungen ist jedoch bekannt, dass in der Natur immer nur bestimmte Pilze mit bestimmten Pflanzen eine Symbiose eingehen. Nicht jeder Pilz ist mit jeder Pflanze für eine Lebensgemeinschaft geeignet. Deshalb legen wir viel Wert darauf die entsprechende Zusammensetzung vom Pilze und Pflanzen zu finden.

In unserem Angebot von  Mykorrhiza– Präparate  haben Sie die Auswahl des richtigen Bodenpilzmyzels für die verschiedenen Gruppen von Pflanzen aus der mitteleuropäischen Klimazone.

Die Firma MYKOFLOR® bietet als einziges Unternehmen spezifische Mykorrhiza- Präparate für die meisten Arten von Bäumen und Sträuchern, sowie auch andere Pflanzen unserer Klimazone an. Die Ergebnisse der langjährigen Erfahrungen der Firma MYKOFLOR® in der Herstellung und Anwendung von Bodenpilzmyzel, wie auch der polnischen Institute und Universitäten, haben deren hohe biologische Wirksamkeit und Wertigkeit in der Praxis in vielen Anwendungen in Gärten und Wäldern gezeigt.

Die Wirksamkeit dieser modernsten Präparate von Mykorrhiza- Präparate sichert praktisch den Erfolg für alle Anwendungen.

Weiterführende Informationen:

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Seite der Firma MYKOFLOR®, des Hersteller unserer Mykorrhiza Präparate.

Mykorrhiza

Einfluss der Mykorrhiza-Impfstoffe auf die Bodenqualität

Zu stark beanspruchter Boden kommt oft bei langjähriger Kultivierung insbesondere mit Monokulturen, wie es auch Weinreben sind, vor. Als Ergebnis jahrelanger, einseitiger Düngung mit künstlichen Düngemitteln, kann es zu einer zunehmenden Versalzung des Bodens kommen.

Soweit bekannt ist, kann der Mykorrhizapilz bei solchen Plantagen zur Entsalzung des Bodens beitragen:
  • durch Verringerung der benötigten Dünge Menge, die bis zu 50% reduziertwerden kann
  • entsalzt das Pilzmyzel selbst aktiv den Boden, indem es diese Stoffe einlagert

Derselbe Prozess kann auch bei Schwermetallen und radioaktiven Stoffen beobachtet werden.

Ein weiterer Grund für die Ermüdung des Bodens ist die Verbreitung von Krankheitserregern und Schädlingen, ebenso wie Bakteriophagen, die nützliche Mikroorganismen zerstören. Zusätzlich reichern sich in der Erde spezifische, chemische Zusammensetzungen an, welche von dieser Pflanzenart produziert werden, sich jedoch gleichzeitig negativ auf diese Pflanzenart auswirken (die sogenannte Allelopathie).

Diesen Prozess kann man mit der Gärung des Weines vergleichen – die Hefe im Wein produziert Alkohol, wenn jedoch der Alkoholbereich einen gewissen Wert erreicht, stirbt die Hefe.

Wenn man die Mykorrhizaimpfstoffe mit bestimmten Bodenbakterienarten ergänzt, führt dies zu einer verringerten Allelopathie.

Das Einbringen von Mykorrhizaimpfstoffen in der Kombination mit Bodenbakterien beseitigt nicht nur die oben genannten negativen Erscheinungen auf den Plantagen, sondern führt auch zur physischen Verbesserung der Bodenstruktur der Bildung von sogenannten Boden-Aggregaten, was zu folgenden Besserungen beiträgt:

  • größere Wasserspeicher-Kapazität
  • bessere Regulierung des pH
  • bessere Durchlüftung des Bodens

Dies sind sicherlich langwierige Prozesse, aber erste Effekte machen sich bereits nach zwei oder drei Vegetationsperioden bemerkbar.  

Am besten ist es sicherlich, von Anfang mit  Mykorrhizaimpffstoffen zu arbeiten, mit dem jeweiligen Pilzmyzel und Bakterien zu der dazugehörigen Pflanzenart.

Im Gegensatz dazu wird in Weinrebenschulen die Methode der Mykorrhizirung allein nicht signifikant zur Bekämpfung der Bodenmüdigkeit beitragen, weil in einer so kurzen Zeitspanne, wie es sich bei der Pflanzung der Weinrebensetzlinge bis zur ihrer Ernte vom Feld handelt, das Myzel keine Möglichkeit hat genügend zu wachsen, um Nennenswerte Auswirkungen zu zeigen.

Ein weiterer Grund ist, dass die Pflanzen in kürzester Zeit aus dem Feld ausgegraben werden  und das Myzel allein, ohne einen Pflanzenpartner, der es ernährt, keine Überlebenschance in der Erde der Baumschule besitzt.

Die geernteten Pflanzen hingegen, deren Wurzeln bereits mit Myzel besiedelt sind, nehmen dieses natürlich mit sich und Übertragen es auf den festen Standort (Voraussetzung  ist, dass die Feinwurzeln während ihrer Überwinterung nicht ausgetrocknet sind.)

Eine Möglichkeit, welche im Falle von Verschulbeeten zur Bekämpfung, oder zumindest  Linderung des Auszehrungsprozesses zu empfehlen wäre, ist die Durchführung klassischer Rotationen in Form von Zwischenfrucht.

Die Mykorrhizirung der Pflanzen in einer Baumschule kann nicht zum Zeitpunkt der Pflanzung in der Baumschule ausgeführt werden, sondern erst in der Wachstumsphase der Pflanze wenn sie das vierte bis fünfte Blatt produziert haben. Dann ist das Pflanzenwurzelsystem bereit das Myzel anzunehmen. Zu einer früheren Zeit  kann eine Impfung zur Zerstörung der jungen Pflanze durch das Myzel führen, weil sie alle Kohlenhydrate, die die Pflanze im Fotosyntheseprozess produziert, aufbrauchen würde– daher muss eine künstlich inokulierte Pflanze eine gewisse Größe besitzen.

Es ist es ratsam, jeweils die neuen Jungpflanzen in der Rebschule mit Mykorrhiza zu impfen, weil dies den Wert der Rebenpflanzen aus der Baumschule erhöht, einerseits durch schnelleres Wachstum der Jungpflanzen, andererseits durch die Tatsache, dass der Mykorrhizapilz mit den Wurzel in den Plantageboden übersiedelt. Und sie werden nicht nur den neuen Standort vor Bodenermüdung schützen, sondern auch die Pflanzen, weil Mykorrhiza Pilze eine schützende Barriere gegen eventuelle Bodenpathogene wie Phythophthora, Fusarium und andere darstellen.

Aber zu diesem Thema finden Sie mehr Informationen im nächsten Artikel Biologischer Pflanzenschutz vor Krankheitserregern.

Mykorrhiza

Was ist Mykorrhiza?

Das Wort Mykorrhiza wurde erstmals von Albert Bernhard Frank verwendet. Die Entdeckung der Mykorrhiza war ein mehrstufiger Prozess. In den Jahren 1840-1880 erschienen verschiedene Einzelbeobachtungen, die mit dem Phänomen Mykorrhiza-Symbiosen zu tun hatten. Erst Franz Kamieński (1881) und Albert Bernhard Frank (1885) erkannten das Gesamtbild korrekt.

Pilze bilden mit vielen Pflanzen sogenannte Mykorrhiza-Symbiosen (aus dem Griechischen mykes - Pilz, rhiza - Wurzel und Symbiose = Lebensgemeinschaft). Diese Form der Koexistenz von Wurzeln und Pflanzen mit Mykorrhiza-Pilzen ist weit verbreitet. Der Pilz umschlingt dabei mit seinen Hyphen die Wurzeln der Pflanze.

Es wird geschätzt, dass Mykorrhizapilze auf das effiziente Wachstum und die Entwicklung von etwa 85% aller Pflanzenarten Einfluss haben. Als Folge dieser Symbiose haben die Pflanzen einen besseren Zugang zu Wasser und Mineralstoffen, welche im Wasser gelöst sind, sowie denjenigen Stoffen, die das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen regeln. Der Pilz seinerseits profitiert von den Erzeugnissen der pflanzlichen Photosynthese – das ist u.a. die von der Pflanze erzeugte Glucose.

Man unterscheidet folgende Formen der Mykorrhiza:

Ektomykorrhiza

Hierbei umhüllt der Mykorrhizapilz die Saugwurzeln der Pflanzen. Diese Form der Mykorrhiza ist typisch für Bäume aus den Familien der Birken, Buchen, Kiefern, Weiden und Rosengewächse. Pilzpartner sind meist Ständerpilze aus der Ordnung der Röhrenpilze (Boletales), wie z.B. der Hexenröhrling oder Blätterpilze (Agaricales), wie der Champignon in seltenen Fällen Schlauchpilze (Ascomycota), oder wie der Trüffel.

Endomykorrhiza

Hierbei dringt der Mykorrhizapilz in die Zellen der Wurzelrinde des Pflanzenpartners ein. Diese Form der Mykorrhiza ist typisch für Kräuter, Gemüse, Blumen, Stauden und Gräser (nur in seltenen Fällen für Bäume).

Eine Sonderform der Endomykorrhiza ist VA-Mykorrhiza (vesikulär-arbusculäre Mykorrhiza). Typisch für diese häufigste Art von Mykorrhiza ist die Bildung von Vesikeln und dickwandigen Arbuskeln Pilzzellen, die im Wurzelgewebe der Partnerpflanze einwachsen.

Folgende Familien stehen fast immer mit einem Pilzpartner in Symbiose:

  • Heidekraut
  • Wintergrüngewächse
  • und Orchideen

Die symbiotischen Pilze sind zumeist Ständerpilze aus der Ordnung des Tulasnellales. Die Mehrzahl der im Garten oder auf dem Balkon anzutreffenden Pflanzen nutzt die VA-Mykorrhiza.

Bei Orchideen ist diese Form der Endomykorrhiza obligatorisch für deren Entwicklung. Das sind verzweigte, zarte Hyphen in Bäumchenform innerhalb der Wurzelzellen. Diese Art der Mykorrhiza wird nur von wenigen Arten Mykorrhizapilze aus der Familie ‘‘Endogonaceae’’ und Klasse der ''Zygomycetes'' gebildet.

Weiterführende Informationen:

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auffolgenden Seiten:

Biologie Uni Hamburg - Multimediapräsentation zum Thema Mykorrhiza

Firma Mykoflor - Hersteller unserer Mykorrhiza-Bodenhilfsstoffes

Mykorrhiza

Biologischer Pflanzenschutz vor Krankheitserregern

Für das Entstehen von Pflanzenkrankheiten sind im Allgemeinen Pathogene, also Krankheitserreger verantwortlich. Ein besonders aggressiver Vertreter aus dem Bereich der Wurzelpathogene ist die Gattung Phythophthora spp..

Taxonomisch gesehen wird die Phythophthora spp. zur Gruppe der Pseudopilze gerechnet und gehört zu den „Oomyceten”, welche auch Welkepilze genannt werden. Im Gegensatz zu echten Pilzen produzieren Pseudopilze zum Zweck der Vermehrung sogenannte Zoosporen, die mithilfe ihrer Geißeln in wässrigem Milieu schwimmen können. So werden sie im chemotaktischen Prozess durch die Wurzeln der Wirtspflanze angezogen und verursachen den Beginn der Krankheit.

Junge Pflanzen, die durch die Pathogene der Gattung Phythophthora  spp. angegriffen werden, haben kaum eine Überlebenschance. Ältere Pflanzen entwickeln sich nicht mehr weiter, die Wurzeln dieser Pflanzen werden braun, die Blätter welken oder werden rötlich, die Pflanzen fangen an zu atrophieren, was im Endeffekt zur ihrer Vernichtung führt.

Einer der Erreger aus der Familie Phythophthora  spp. ist P. cinnamomi. Dieser führt zu Krankheiten wie Erikasterben oder Wurzelfäule bei Azaleen. Er schädigt auch Rhododendren und verschiedene Nadelbaumarten.

Dieser bereitet vielen Landwirten und  Pflanzenzüchtern Sorge, weil in den vergangenen Jahren ein gehäuftes Auftreten beobachtet wird. Man kann ihm sicherlich mit chemischen Mitteln vorbeugen, jedoch sind diese nur geringfügig wirkungsvoll, weil die Pathogene eine recht große Resistenz gegenüber den chemischen Mitteln besitzen. Dies führt zu unnötiger chemischer Belastung der Umgebung und ist nicht zuletzt sehr kostspielig.

„Von der Natur für die Natur” lautet dagegen das Motto der Firma Mykoflor

Die Firma Mykoflor besitzt jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet der Mykorrhizapilze.

Im Laufe seiner Arbeit konnte das Team dutzende Pilzarten isolieren, die Pseudopilze der Familie Phythophthora  spp. wirkungsvoll bekämpfen. Als Ergebnis fortgesetzter Studien ergab sich, dass die Vervollständigung des Mykorrhizapilz-Impfstoffes mit Bodenbakterien noch bessere Effekte bei der Bekämpfung der Pathogene bringt.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier auf der Seite der Firma Mykoflor.

In verschiedenen Feldversuchen ergab sich, dass der Grad der Bekämpfung von Phythophthora spp. bei verschiedenen Pflanzenarten durch chemisches Mittel bei 60% und durch den Mykorrhiza - Impfstoff bei 90% liegt.

Es scheint, dass die Nutzung dieser biologischen Methode bei Bekämpfung von Pathogenen der Familie Phythophthora spp. die praktikabelste Lösung ist.

Mykorrhizapilze schützen gegen Pathogene auf zwei Weisen:
  • passiv (schon durch die rein physische Barriere, die das sogenannte Hartwig- Netz mit seien Hyphen um die Wurzel formt)
  • aktiv (durch biologische Eliminierung)

Einmal mykorrhizierte Pflanzen stehen ein Leben lang in Symbiose mit ihren Pilzpartnern. Dadurch ist das biologische Präparat beim Bekämpfen von Pathogenen der Familie Phythophthora spp. auch aus ökonomischer Sicht sinnvoll. Die Behandlung führt man nur einmal im Leben der Pflanze durch und wiederholt dies nicht, im Gegensatz zu den mindestens jährlichen chemischen Behandlungen. Ein anderes wichtiges Argument ist, dass durch biologische Mittel keine Nebenwirkungen auftreten, wie es bei chemischen Mitteln der Fall ist.

Mykorrhiza

Aus der Natur - für die Natur

So lautet die Maxime vieler Hobbygärtner und Pflanzenfreunde. Es hat sich schnell herumgesprochen, dass der Einsatz von Mykorrhiza-Pilzen ein echter Geheimtipp für eine ertragreiche Ernte und für gesunde, blühfreudige Pflanzen in Gärten und auf Balkonen ist.

Pilze sind sogenannte Destruenten. Das sind Organismen in der unteren Stufe der Nahrungskette und die einzigen Lebewesen, die in der Lage sind, das sogenannte Lignin abzubauen und deshalb in dem Zersetzungsprozess der Cellulose eine entscheidende Rolle spielen. Ohne sie wäre die Mehrheit der Landökosysteme von einer dicken Schicht nicht zerlegter Blätter und Zweige zugedeckt. Durch das Zersetzungsprozess die Mineralien, die in dieser Biomasse enthalten sind, würden dem Ökosystem wieder zur Verfügung stehen, um die Nährstoffe für den Anbau neuer Pflanzen zu liefern.


Mykorrhiza schafft eine gegenseitige und lebenslange Kooperation von Pilzen und Pflanzen.

Es genügt, ein einziges Mal die Wurzeln der Pflanzen mit dem flüssigen Makorrhizamyzel zu impfen. Das Myzel bildet mit der geimpften Pflanze eine lebenslange Symbiose. Das Umtopfen oder Versetzen der Pflanze erfordert keine erneute Impfung mit dem Myzel, weil der Pilz mit den Wurzeln der Pflanze eine Einheit bildet. Bestimmte Arten von Pilzen sind auf die Symbiose mit bestimmten Arten und Gruppen von Pflanzen spezialisiert. So bildet bspw. eine Eiche mit Steinpilzen eine Symbiose oder die Birke mit dem Rotkopfpilz. In der Natur finden die „Partner“ selbst zueinander. Im Pflanzenanbau muss dieser natürliche Prozess durch die entsprechende Impfung mit bedacht abgestimmtem Mykorrhiza-Bodenhilfsstoff erfolgen.

Sehen Sie die Mykorrhizierung mit der Anwendung von AgroAquaGel:

zum englischen Video

Auswirkung der Mykorrhiza Impfung auf Pflanzen:

Alle Formen der Mykorrhiza haben die gleichen positiven Effekte auf die Pflanzen: Der Pilz erweitert mit seinem feinen Myzel das Wurzelsystem. Die vergrößerte Wurzeloberfläche verbessert die Aufnahme von Wasser, Stickstoff, Phosphor sowie Spurenelementen aus dem Boden. Daraus resultieren u.a. ein verstärktes Wachstum der Wurzeln und damit der Erfolg einer weiteren Erschließung der Pflanze. Oftmals senden die Mykorrhizapilze zusätzlich Pflanzenhormone aus, die das Wurzelwachstum fördern. Die Pflanze versorgt im Gegenzug den Pilz mit Kohlenhydraten und Pflanzenvitaminen.

Die mit Mykorrhiza behandelten Pflanze...

  • werden widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Frost
  • können sich besser ernähren,wachsen üppiger und produzieren mehr Blüten und Früchte


Mykorrhiza erhöht die Resistenz von Pflanzen gegenüber ungünstigen Umweltbedingungen wie:

  • Mangel an Nährstoffen
  • ausgelaugte Böden
  • der Versalzung und Verschmutzung durch Schwermetalle


Mykorrhiza-Pilze schützen vor
:

  • gefährlichen Pflanzenkrankheiten (wie z.B. Fusariose, Phythophthora,...)
  • Angriffen der Nematoden


Die Verwendung von Mykorrhiza Impfungen ermöglicht es, den Einsatz mineralischer Düngung zu verringern und den Einsatz von chemischen Präparaten zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschädlingen bis zu 50% zu reduzieren.

Mykorrhiza

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