Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und kann grammatikalische Fehler enthalten. Die Originaltexte sind deutsch.

Mykorrhiza

Biologischer Pflanzenschutz vor Krankheitserregern

Für das Entstehen von Pflanzenkrankheiten sind im Allgemeinen Pathogene, also Krankheitserreger verantwortlich. Ein besonders aggressiver Vertreter aus dem Bereich der Wurzelpathogene ist die Gattung Phythophthora spp..

Taxonomisch gesehen wird die Phythophthora spp. zur Gruppe der Pseudopilze gerechnet und gehört zu den „Oomyceten”, welche auch Welkepilze genannt werden. Im Gegensatz zu echten Pilzen produzieren Pseudopilze zum Zweck der Vermehrung sogenannte Zoosporen, die mithilfe ihrer Geißeln in wässrigem Milieu schwimmen können. So werden sie im chemotaktischen Prozess durch die Wurzeln der Wirtspflanze angezogen und verursachen den Beginn der Krankheit.

Junge Pflanzen, die durch die Pathogene der Gattung Phythophthora  spp. angegriffen werden, haben kaum eine Überlebenschance. Ältere Pflanzen entwickeln sich nicht mehr weiter, die Wurzeln dieser Pflanzen werden braun, die Blätter welken oder werden rötlich, die Pflanzen fangen an zu atrophieren, was im Endeffekt zur ihrer Vernichtung führt.

Einer der Erreger aus der Familie Phythophthora  spp. ist P. cinnamomi. Dieser führt zu Krankheiten wie Erikasterben oder Wurzelfäule bei Azaleen. Er schädigt auch Rhododendren und verschiedene Nadelbaumarten.

Dieser bereitet vielen Landwirten und  Pflanzenzüchtern Sorge, weil in den vergangenen Jahren ein gehäuftes Auftreten beobachtet wird. Man kann ihm sicherlich mit chemischen Mitteln vorbeugen, jedoch sind diese nur geringfügig wirkungsvoll, weil die Pathogene eine recht große Resistenz gegenüber den chemischen Mitteln besitzen. Dies führt zu unnötiger chemischer Belastung der Umgebung und ist nicht zuletzt sehr kostspielig.

„Von der Natur für die Natur” lautet dagegen das Motto der Firma Mykoflor

Die Firma Mykoflor besitzt jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet der Mykorrhizapilze.

Im Laufe seiner Arbeit konnte das Team dutzende Pilzarten isolieren, die Pseudopilze der Familie Phythophthora  spp. wirkungsvoll bekämpfen. Als Ergebnis fortgesetzter Studien ergab sich, dass die Vervollständigung des Mykorrhizapilz-Impfstoffes mit Bodenbakterien noch bessere Effekte bei der Bekämpfung der Pathogene bringt.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier auf der Seite der Firma Mykoflor.

In verschiedenen Feldversuchen ergab sich, dass der Grad der Bekämpfung von Phythophthora spp. bei verschiedenen Pflanzenarten durch chemisches Mittel bei 60% und durch den Mykorrhiza - Impfstoff bei 90% liegt.

Es scheint, dass die Nutzung dieser biologischen Methode bei Bekämpfung von Pathogenen der Familie Phythophthora spp. die praktikabelste Lösung ist.

Mykorrhizapilze schützen gegen Pathogene auf zwei Weisen:
  • passiv (schon durch die rein physische Barriere, die das sogenannte Hartwig- Netz mit seien Hyphen um die Wurzel formt)
  • aktiv (durch biologische Eliminierung)

Einmal mykorrhizierte Pflanzen stehen ein Leben lang in Symbiose mit ihren Pilzpartnern. Dadurch ist das biologische Präparat beim Bekämpfen von Pathogenen der Familie Phythophthora spp. auch aus ökonomischer Sicht sinnvoll. Die Behandlung führt man nur einmal im Leben der Pflanze durch und wiederholt dies nicht, im Gegensatz zu den mindestens jährlichen chemischen Behandlungen. Ein anderes wichtiges Argument ist, dass durch biologische Mittel keine Nebenwirkungen auftreten, wie es bei chemischen Mitteln der Fall ist.

Kategorie: Mykorrhiza