


Bestimmte Arten von Pilzen sind auf die Symbiose mit bestimmten Arten und Gruppen von Pflanzen spezialisiert.Informieren Sie sich in unserem Online Shop. Mehr...
Die Übersetzung erfolgt automatisch durch Google und kann grammatikalische Fehler enthalten. Die Originaltexte sind deutsch.
Das Wort Mykorrhiza wurde erstmals von Albert Bernhard Frank verwendet. Die Entdeckung der Mykorrhiza war ein mehrstufiger Prozess. In den Jahren 1840-1880 erschienen verschiedene Einzelbeobachtungen, die mit dem Phänomen Mykorrhiza-Symbiosen zu tun hatten. Erst Franz Kamieński (1881) und Albert Bernhard Frank (1885) erkannten das Gesamtbild korrekt.
Pilze bilden mit vielen Pflanzen sogenannte Mykorrhiza-Symbiosen (aus dem Griechischen mykes - Pilz, rhiza - Wurzel und Symbiose = Lebensgemeinschaft). Diese Form der Koexistenz von Wurzeln und Pflanzen mit Mykorrhiza-Pilzen ist weit verbreitet. Der Pilz umschlingt dabei mit seinen Hyphen die Wurzeln der Pflanze.
Es wird geschätzt, dass Mykorrhizapilze auf das effiziente Wachstum und die Entwicklung von etwa 85% aller Pflanzenarten Einfluss haben. Als Folge dieser Symbiose haben die Pflanzen einen besseren Zugang zu Wasser und Mineralstoffen, welche im Wasser gelöst sind, sowie denjenigen Stoffen, die das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen regeln. Der Pilz seinerseits profitiert von den Erzeugnissen der pflanzlichen Photosynthese – das ist u.a. die von der Pflanze erzeugte Glucose.
Ektomykorrhiza
Hierbei umhüllt der Mykorrhizapilz die Saugwurzeln der Pflanzen. Diese Form der Mykorrhiza ist typisch für Bäume aus den Familien der Birken, Buchen, Kiefern, Weiden und Rosengewächse. Pilzpartner sind meist Ständerpilze aus der Ordnung der Röhrenpilze (Boletales), wie z.B. der Hexenröhrling oder Blätterpilze (Agaricales), wie der Champignon in seltenen Fällen Schlauchpilze (Ascomycota), oder wie der Trüffel.
Endomykorrhiza
Hierbei dringt der Mykorrhizapilz in die Zellen der Wurzelrinde des Pflanzenpartners ein. Diese Form der Mykorrhiza ist typisch für Kräuter, Gemüse, Blumen, Stauden und Gräser (nur in seltenen Fällen für Bäume).
Eine Sonderform der Endomykorrhiza ist VA-Mykorrhiza (vesikulär-arbusculäre Mykorrhiza). Typisch für diese häufigste Art von Mykorrhiza ist die Bildung von Vesikeln und dickwandigen Arbuskeln Pilzzellen, die im Wurzelgewebe der Partnerpflanze einwachsen.
Die symbiotischen Pilze sind zumeist Ständerpilze aus der Ordnung des Tulasnellales. Die Mehrzahl der im Garten oder auf dem Balkon anzutreffenden Pflanzen nutzt die VA-Mykorrhiza.
Bei Orchideen ist diese Form der Endomykorrhiza obligatorisch für deren Entwicklung. Das sind verzweigte, zarte Hyphen in Bäumchenform innerhalb der Wurzelzellen. Diese Art der Mykorrhiza wird nur von wenigen Arten Mykorrhizapilze aus der Familie ‘‘Endogonaceae’’ und Klasse der ''Zygomycetes'' gebildet.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auffolgenden Seiten:
Biologie Uni Hamburg - Multimediapräsentation zum Thema Mykorrhiza
Firma Mykoflor - Hersteller unserer Mykorrhiza-Bodenhilfsstoffes